Zum Jubiläum veröffentlicht der LMVZ ein Buch, das vom Gebrauch heutiger Lehrmittel erzählt: Nutzungsspuren in den Büchern, Lehrmittel-Erinnerungen von Prominenten, Rezensionen von Kindern.

Nicht zuletzt der überraschend entdeckte Maturaufsatz von Max Frisch macht die Publikation «Bitte nicht ins Buch kritzeln! Von Lehrmitteln und Lernwegen» zu einer kurzweiligen Lektüre.

Das Buch enthält eine kleine Sensation: Fast hundert Jahre nach seiner Niederschrift ist der Maturaufsatz von Max Frisch aufgetaucht. Sein Thema: «Licht- und Schattenseiten der modernen Technik». Der bislang unbekannte Text des wirkungsmächtigsten Schweizer Schriftstellers des 20. Jahrhunderts wird erstmals abgedruckt und vom Frisch-Stiftungspräsidenten Thomas Strässle eingeordnet. Ausserdem diskutieren heutige Maturandinnen und Maturanden über den Aufsatz von 1930.

Zudem blicken prominente Persönlichkeiten auf ihre Schulzeit zurück: Charles Lewinsky, Michael Elsener, Lorenz Häberli, Martina Hügi, Gabriela Kasperski, Knackeboul, Seraina Kobler, Röbi Koller, Peter Stamm, Maria Wyler und andere. In weiteren Beiträgen träumt der Schüler Richard Böhm vom Lehrmittel der Zukunft, der Kabarettist Dominic Deville unterhält sich mit Kindern über Lebensfragen, und ein Lehrmittelblues besingt das Gewicht der Bücher.

„Spektakulär ist (…) nicht nur der Umstand, dass mit dem Maturaufsatz von Max Frisch zum ersten Mal ein Text aus den jüngsten Jahren des Schriftstellers veröffentlicht wird. Spektakulär ist auch die Geschichte seiner Überlieferung.“

Thomas Strässle

„Von der Tonalität her ist sein Aufsatz gar nicht so weit entfernt von den Essays aus der heutigen Zeit, die vor sozialen Netzwerken, vor dem Smartphone oder vor der künstlichen Intelligenz warnen.“

Rico Bandle, Neue Zürcher Zeitung

„Es ist einfach toll, diesen Abi-Aufsatz zu lesen. (…) Weil Max Frisch hierin einer unverstellten, kindlichen Weisheit folgt. Aus deren Reservoir er später ein Weltwerk schöpfen wird.“

Volker Weidermann, Die Zeit

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„Frischs Thema: höchst aktuell und für das Jahr 1930 geradezu progressiv. (…) Wie aber positioniert sich Frisch zur modernen Technik? Skeptisch!“

Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

Medienmitteilung

Lesen Sie hier die Medienmitteilung zum Buch «Bitte nicht ins Buch kritzeln! Von Lehrmitteln und Lernwegen».

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Hier finden Sie das Buchcover von «Bitte nicht ins Buch kritzeln! Von Lehrmitteln und Lernwegen» sowie Bilder von Max Frisch aus dem Jahr 1930.