2026 blickt der Lehrmittelverlag Zürich auf 175 Jahre Geschichte zurück. Gegründet wurde er 1851 unter der Ägide des damaligen Erziehungsdirektors Alfred Escher. Der Verlag im Besitz des Kantons Zürich sollte sicherstellen, dass die öffentliche Schule bei Lehrmitteln unabhängig von privaten Anbietern bleibt – inhaltlich und finanziell.
Der Auftrag war klar: qualitativ hochwertige Lehrmittel zu günstigen Preisen für alle entwickeln, um die Chancengerechtigkeit zu stärken. Zudem wurde vereinbart, dass Kanton und Lehrerschaft gemeinsam an der Entwicklung der Lehrmittel mitwirken. Dieser Grundgedanke prägt den LMVZ bis heute. (Fotografie: Schulanlage Riedtli, um 1910 © Heinrich Meyer/Baugeschichtliches Archiv/ETH-Bibliothek Zürich)
Die Tonbildschau lädt zu einem Spaziergang durch die Entstehung eines Lehrmittels ein. Historisches Bildmaterial aus den 70er Jahren zeigt, welche Schritte nötig sind, bis ein Lehrmittel entsteht.
Die im Film formulierten Erkenntnisse haben bis heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren: Schulbücher sollen das Lernen zum Vergnügen machen, Kritiker wird es immer geben, und kein Schulbuch ist für die Ewigkeit gemacht. Wichtig ist, dass es hier und heute seinen Zweck erfüllt. Viel Freude beim Anschauen!
Text: Walter Baumann, Zürich
Fotos: Candid Lang, Adliswil
Grafik: Willi Weber asg
(c) Lehrmittelverlag Zürich, Tonbildschau, 1970er Jahre